Windows96 – One Hundred Mornings, LP-Review: Gute Nacht, Internet

Der digitale Horizont ist wunderschön. In verlorenen ewigen Nächten, in denen eine Reise ohne ein wahrhaftiges Ziel gehaltvoll und bedeutsam sein kann, liegt er brach in der Ferne. Als Wegweiser und Platzhalter, denn diese Gefilde sind endlos. Er dient nur als Kulisse, um den Verstand einer vor ihm wandernden Seele zu beruhigen. Wie die Zeit„Windows96 – One Hundred Mornings, LP-Review: Gute Nacht, Internet“ weiterlesen

Turnover – Peripheral Vision, LP-Review: Hallo Euphorie

Es gibt in diesem Leben so viel zu erreichen, so viel zu tun und einzuhalten. So viel zu verdienen, ohne dass ein Bewusstsein dafür herrscht, wofür es ausgegeben werden soll. So viele Türen, die für uns offen stehen. Hinter jeder von ihnen verbirgt sich ein neuer Weg, der ins Glück und zu Erfolg führen könnte.„Turnover – Peripheral Vision, LP-Review: Hallo Euphorie“ weiterlesen

Carlton – Carlton [Deluxe Edition], EP-Review: ein Schnellkurs in Unbeschwertheit

Der Tanz: ein Heiligtum. Die Persona: eine Legende. Die Kunstfigur Carlton Banks ist TV-Junkies als quirlige Nebenrolle aus der 90er-Jahre-Hit-Sitcom Der Prinz von Bel-Air bekannt. Einst verkörpert von Alfonso Ribeiro erreichte sie einen Kultstatus, der Will Smiths unerschütterliches Standing als einer der gefragtesten Newcomer auf den Fernsehbildschirmen gekonnt zu neutralisieren wusste. Der schelmische Oberlippenbart, das„Carlton – Carlton [Deluxe Edition], EP-Review: ein Schnellkurs in Unbeschwertheit“ weiterlesen

Daisyhead – I Couldn´t Face You, EP-Review: im Inneren gefangen

Das Jahr 2013 markierte den Beginn einer neue Welle an Emo-Rock in den Vereinigten Staaten von Amerika. Bands, wie Citizen, Have Mercy und Superheaven veröffentlichten ihre Debütalben und etablierten einen Sound, der traditionell melancholische Klangpassen mit harten Riffs und treibenden Drum-Beats untermauerte. Ähnliches hatte man bereits um 2011 von Basement und Balance and Composure gehört. Der„Daisyhead – I Couldn´t Face You, EP-Review: im Inneren gefangen“ weiterlesen

Tiny Moving Parts – For the Sake of Brevity / Fish Bowl, Single-Review: Mutter Natur ruft wieder

Tiny Moving Parts ist eine dieser Bands, die immer und immer wieder dasselbe Material veröffentlichen könnten, ohne bei ihren Fans auf Gegenwehr zu stoßen. Seit ihrem Debütalbum Waves Rise, Waves Recede… (2008) setzt das Trio auf eine widerstandsfähige Mischung aus Math-Rock, Midwest-Emo und Pop-Punk, die sich um das präsente Tapping des Gitarristen und Sängers Dylan„Tiny Moving Parts – For the Sake of Brevity / Fish Bowl, Single-Review: Mutter Natur ruft wieder“ weiterlesen

Firewatch Original Score, Videospiel-Soundtrack-Review: Klänge der Einsamkeit

Campo Santos Indie-Debüt Firewatch entlässt den Spieler in eine Kurzgeschichte, die von Eskapismus und dem Verhältnis zwischen Mensch und Einsamkeit handelt. Der versierte Komponist, Designer und Schreiber Chris Remo schmiedete einen passenden Soundtrack, welcher das Spielerlebnis entscheidet mitbestimmte. Auf in die Wildnis Firewatch beginnt mit einer interaktiven Offenlegung der Hintergrundgeschichte des Protagonisten Henry. Nachdem bei„Firewatch Original Score, Videospiel-Soundtrack-Review: Klänge der Einsamkeit“ weiterlesen