Papiertiger EP-Release am 11.10.2019 + Konzerttermine

Während sich über dem Ruhrgebiet ein trübes Süppchen zusammenbraut, wächst in mir die Sehnsucht nach guter Laune auf den Trommelfellen. Schrecklich diese wüsten Regenschauer, deren melancholisches Geprassel sich neuerdings zu lautem Hagelgepolter auf dem Dachschrägenfenster wandelt. Da kommen Papiertiger aus München mit ihrem gleichnamigen EP-Debüt Papiertiger grade richtig, um die Stimmung anzuheben und dem deutschsprachigen„Papiertiger EP-Release am 11.10.2019 + Konzerttermine“ weiterlesen

Faceless Burial – Multiversal Abattoir, EP-Review: Höllentor Down Under

Australien hat den Ruf einer, der brutalsten Orte der Welt zu sein. Dabei sind seine Bewohner so freundlich und entspannt. Es gibt dort goldene Strände, kristallklares Wasser, exotische Blumen und in der Werbung surfen alle miteinander in Frieden. Okay, da wären noch die lebensfeindliche Hitze und eine stolze Auswahl tödlicher Tiere, aber ansonsten heißt es„Faceless Burial – Multiversal Abattoir, EP-Review: Höllentor Down Under“ weiterlesen

Harm Done – Abuse / Abused, LP-Review: auf der falschen Seite

Morgens aufzustehen ist ein Glücksspiel. Wer weiß schon, welche Karten der Tag für einen bereithält. Ein gutes Blatt sorgt für gute Laune, eine grüne Welle auf dem Arbeitsweg und einen vernünftig schmeckenden Kaffee im Büro. Schlechte Karten lassen einen all diese Dinge erst einmal verschlafen. Sei es, wie es will, irgendwann endet ohnehin jede Gewinnsträhne,„Harm Done – Abuse / Abused, LP-Review: auf der falschen Seite“ weiterlesen

Caged Existence – The Burden of Purpose, EP-Review: alles andere ist wertlos

In der alternativen Musikszene herrscht ein Stau. Unmengen an Bands sind unterwegs, in abgewrackten Kleinbussen stecken sie auf dem Highway fest und blicken in Richtung bespielbarer Locations der nächstgelegenen Kleinstadt. Diese mietbaren Vans sind tickende Zeitbomben, doch Schuld am schlechten Verkehr, ist der fehlende Durchblick. Jede der Formationen ist heiß darauf, Crowds in stickigen Kellerräumen zu„Caged Existence – The Burden of Purpose, EP-Review: alles andere ist wertlos“ weiterlesen

Ages – Rest Your Head, EP-Review: Kleiner Fund, große Gefühle

Ob es Kisten voller Vinylplatten oder die Weiten des Internets sind, als Musik-Fan ein Juwel auszubuddeln ist eine Angelegenheit, die mit glücklichen und wehmütigen Gefühlen einhergeht. Glücklich, weil ein guter Musikfund eines der besten Dinge ist, die es auf dieser Welt gibt. Wehmütig, weil man sich fragt, wieso der Menschheit exzellente Musik oft aufgrund von„Ages – Rest Your Head, EP-Review: Kleiner Fund, große Gefühle“ weiterlesen

Mayfield – Careless Love, LP-Review: das Herz bleibt zurück

Der Versuch das Post-Hardcore-Genre zu revolutionieren ist schon oft in die Binsen gegangen. Mayfield aus Ottawa, Kanada, sehen das locker und sind Naturtalente im Zusammenbringen ansonsten konträrer Elemente. Als fehlendes Bindeglied zwischen Architects und Being As An Ocean präsentieren sich die sanften Rowdies als Energiebündel, dass sich selbst durch die eigens produzierte Spannung, die in„Mayfield – Careless Love, LP-Review: das Herz bleibt zurück“ weiterlesen

Living With Lions – Island, LP-Review: die dritte Gezeitenwelle

In englischsprachigen Kulturen heißt es: „Three time’s a charm!“ („Alle guten Dinge sind drei!“). So auch in Kanada, wo die Band Living With Lions um 2007 ihren Ursprung fand. Seitdem sind zwei EPs und drei Alben ins Land gezogen, was beachtlich ist, wenn man sich die Laufbahn der nordamerikanischen Pop-Punk-Musiker zu Gemüte führt. Bei der jüngsten„Living With Lions – Island, LP-Review: die dritte Gezeitenwelle“ weiterlesen

Birthright – Let Me Down Easy, LP-Review: die Erinnerung verblasst

Aus dem Boden den die US-amerikanische Post-Hardcore-Bewegung The Wave (begründet von den Bands: La Dispute, Make Do And Mend, Defeater, Pianos Become The Teeth und Touché Amoré) Ende der 2000er mit ihrem frischen Sound für neue Generationen bereitete, erhoben sich viele Newcomer (Birds in Row, The Saddest Landscape), die sich in den folgenden Jahren von„Birthright – Let Me Down Easy, LP-Review: die Erinnerung verblasst“ weiterlesen

The World is a Beautiful Place & I am No Longer Afraid to Die – Formlessness, EP-Review: vom Gehen, Bleiben, Zurückblicken und nach vorne Schauen

Der Tod ist eine Metapher für die Veränderung, die Geburt ein symbolischer Neuanfang. Dazwischen verläuft der schmale emotionale Grad auf dem sich die EP Formlessness bewegt. Ihre Macher haben einen dazu passenden Namen, der so lang ist, wie er pathetisch anmutet. The World is a Beautiful Place & I am No Longer Afraid to Die (die„The World is a Beautiful Place & I am No Longer Afraid to Die – Formlessness, EP-Review: vom Gehen, Bleiben, Zurückblicken und nach vorne Schauen“ weiterlesen