American Football (1999), KRLMRX und das Ende des Sommers

„Es gibt nur eine Medizin gegen seelisches Leiden, den physischen Schmerz.“ – Karl Marx Wir schreiben das Jahr 2020 und mehr als zwei Jahrzehnte sind vergangen, seit American Football, bestehend aus den Musikern Steve Holmes, Steve Lamos und Mike Kinsella, mit ihrer ersten gleichnamigen LP (es sollten später zwei weitere selbstbetitelte Langspielplatten folgen), einen unverkennbaren„American Football (1999), KRLMRX und das Ende des Sommers“ weiterlesen

Inspiration Porn: von Glückskeksen am Kreuz und unserem Fremdbewusstsein

Nachdem ich durch mein Studium das empirische Forschen kennenlernte verschärfte sich meine Sicht auf die Dinge. What you see is what you get. Erfahrungswerte sind die beste Grundlage, um sich die Welt und ihre Bewohner zu erschließen. Ab diesem Zeitpunkt entzauberte sich meine Lebensrealität wahrlich, eben durch die Sicht eines angehenden Sozialwissenschaftlers und verdrängte die„Inspiration Porn: von Glückskeksen am Kreuz und unserem Fremdbewusstsein“ weiterlesen

Social Media: Asylantrag abgebrochen

Wenn ich aufzählen müsste, wie viele Social-Media-Accounts ich bereits mein Eigen genannt habe, könnte ich diese Frage nur schätzungsweise beantworten. Viele, einfach zu viele. Nicht an einer oder zwei Händen abzählbar. Auf Facebook, Instagram, Twitter und artverwandten Portalen. Keines von ihnen empfand ich letztendlich, als reizvoll genug, um mich langfristig zu binden und dass es„Social Media: Asylantrag abgebrochen“ weiterlesen

„Let´s Play!“: Wer spielt mit wem?

… 4:30 Uhr, ein verdunkeltes 1-Raum-Apartment Mmh, schon wieder woanders? Sind wir den Verfolgern entkommen? Hier sieht man ja gar nichts. Wo ist mein Handy? Da. Taschenlampe anschalten. Huh? Mein Zimmer? Wow, was für ein merkwürdiger Traum. Jetzt wird mir einiges klar. Da hab ich mir in letzter Zeit wohl zu viele Let´s Plays gegeben.„„Let´s Play!“: Wer spielt mit wem?“ weiterlesen

Hearthstone und das Verstehen von Spelunken

Als Kind habe ich diese Orte als unheimlich empfunden, jene für Außenstehende verlassenen Spelunken mit den Spielautomaten. Sie waren für mich ein Indikator für die Zwielichtigkeit einer Gegend. Wer sollte sich darin aufhalten, wenn nicht Schurken und Herumtreiber, die ihr Klimmpergeld loswerden wollten und das Tageslicht scheuten. Vermutlich stank es dort nach Bier und Zigaretten.„Hearthstone und das Verstehen von Spelunken“ weiterlesen

Death Parade und die kostbare Lifebar eines Nerds

Als Fan und Konsument von Dingen, die gemeinhin als Nerd-Kram gehandelt werden (dazu gehören Serien, Filme, Spiele und mehr) schaue ich nicht selten ernüchtert auf die Uhr. „Mal eben stolze zweieinhalb Stunden für diesen Film verpfändet. Dabei war, dass höchstens ne 3 von 10.“         „In dieses Game habe ich bereits fast einen ganzen Wochentag investiert??„Death Parade und die kostbare Lifebar eines Nerds“ weiterlesen

Vorstellungskraft, Bit-Kunst und Rockstar’s Pferdewahn

Am 26. Oktober 2018 kam Red Dead Redemption 2 endlich auf den Markt. Ein Gigant von einem Videospiel. Alleine das Story-Material kam da bereits auf rund 65 Stunden Spielzeit. Freudig wurde es von Fans und Kritikern erwartet und quasi mit den wichtigsten Auszeichnungen der Szene in Empfang genommen. Ein legitimer Hype, denn RDD2 brachte alles„Vorstellungskraft, Bit-Kunst und Rockstar’s Pferdewahn“ weiterlesen

Night In The Woods, Stress und das Hetzen durch Videospiele

Die Tage stand es in der Zeitung: Studenten sind zu gestresst. Wahrscheinlich liegt das am eigenen Erwartungsdruck. Das Mensa-Essen ist auf akademischen Erfolg getrimmt und eine Anwesenheitspflicht in den Hörsälen nicht in spürbarer Nähe. Wer eine Auszeit braucht, der kann hier und da eine Vorlesung versäumen. Als arbeitender Student weiß ich, dass das drin ist.„Night In The Woods, Stress und das Hetzen durch Videospiele“ weiterlesen