Living With Lions – Island, LP-Review: die dritte Gezeitenwelle

In englischsprachigen Kulturen heißt es: „Three time’s a charm!“ („Alle guten Dinge sind drei!“). So auch in der kanadischen Heimat, der um 2007 gegründeten Band Living With Lions. Seither sind zwei EPs und drei Alben ins Land gezogen, was beachtlich ist, wenn man sich die Laufbahn der nordamerikanischen Pop-Punk-Musiker zu Gemüte führt. Schließlich handelt es„Living With Lions – Island, LP-Review: die dritte Gezeitenwelle“ weiterlesen

Birthright – Let Me Down Easy, LP-Review: die Erinnerung verblasst

Aus dem Boden, den die US-amerikanische Post-Hardcore-Bewegung The Wave (begründet von den Bands: La Dispute, Make Do And Mend, Defeater, Pianos Become The Teeth und Touché Amoré) Ende der 2000er mit ihrem frischen Sound für kommende Generationen bereitete, erhoben sich viele Newcomer (Birds in Row, The Saddest Landscape etc.), die sich in den folgenden Jahren„Birthright – Let Me Down Easy, LP-Review: die Erinnerung verblasst“ weiterlesen

The World is a Beautiful Place & I am No Longer Afraid to Die – Formlessness, EP-Review: vom Gehen, Bleiben, Zurückblicken und nach vorne Schauen

The World is a Beautiful Place & I am No Longer Afraid to Die (die von hier an als T & I bezeichnet werden) starteten 2009 ihre musikalische Karriere, ohne das Wissen, dass sie sich durch ihren eigenen Stil innerhalb von wenigen Jahren zu einer der bekanntesten Bands der modernen Emo-Rock Szene entwickeln würden. Ihr„The World is a Beautiful Place & I am No Longer Afraid to Die – Formlessness, EP-Review: vom Gehen, Bleiben, Zurückblicken und nach vorne Schauen“ weiterlesen

Hearthstone und das Verstehen von Spelunken

Als Kind habe ich diese Orte als unheimlich empfunden, jene für Außenstehende verlassenen Spelunken mit den Spielautomaten. Sie waren für mich ein Indikator für die Zwielichtigkeit einer Gegend. Wer sollte sich darin aufhalten, wenn nicht Schurken und Herumtreiber, die ihr Klimmpergeld loswerden wollten und das Tageslicht scheuten. Vermutlich stank es dort nach Bier und Zigaretten.„Hearthstone und das Verstehen von Spelunken“ weiterlesen

Windows96 – One Hundred Mornings, LP-Review: Gute Nacht, Internet

Der digitale Horizont ist wunderschön. In verlorenen ewigen Nächten, in denen eine Reise ohne ein wahrhaftiges Ziel gehaltvoll und bedeutsam sein kann, liegt er brach in der Ferne. Als Wegweiser und Platzhalter, denn diese Gefilde sind endlos. Er dient nur als Kulisse, um den Verstand einer vor ihm wandernden Seele zu beruhigen. Wie die Zeit„Windows96 – One Hundred Mornings, LP-Review: Gute Nacht, Internet“ weiterlesen

Turnover – Peripheral Vision, LP-Review: Shoegaze für den Augenblick

Es gibt in diesem Leben so viel zu erreichen, so viel zu tun und einzuhalten. Es gibt so viel zu verdienen, ohne dass ein Bewusstsein dafür herrscht, wofür es sich zu besitzen lohnt. Es stehen so viele Türen offen, die betreten werden sollten. Und hinter jeder von ihnen verbirgt sich ein neuer Weg, der ins„Turnover – Peripheral Vision, LP-Review: Shoegaze für den Augenblick“ weiterlesen

Carlton – Carlton [Deluxe Edition], EP-Review: ein Schnellkurs in Unbeschwertheit

Der Tanz: ein Heiligtum. Die Persona: eine Legende. Die Kunstfigur Carlton Banks ist TV-Junkies als quirlige Nebenrolle der 90er-Hit-Sitcom ‚Der Prinz von Bel-Air‘ bekannt. Einst verkörpert von Alfonso Ribeiro erreichte sie einen Kultstatus, der Will Smiths unerschütterliches Standing als gefragter Newcomer auf den Fernsehbildschirmen gekonnt zu neutralisieren wusste. Der schelmische Oberlippenbart, das verschmitzte Lächeln und„Carlton – Carlton [Deluxe Edition], EP-Review: ein Schnellkurs in Unbeschwertheit“ weiterlesen

Daisyhead – I Couldn´t Face You, EP-Review: im Inneren gefangen

Das Jahr 2013 markierte den Beginn einer neuen Welle des Emo-Rocks in den Vereinigten Staaten von Amerika. Bands, wie Citizen, Have Mercy und Superheaven veröffentlichten ihre Debütalben und etablierten einen Sound, der traditionell melancholische Klangpassen mit harten Riffs und treibenden Drum-Beats untermauerte. Ähnliches hatte man bereits um 2011 von Basement und Balance and Composure gehört. Der„Daisyhead – I Couldn´t Face You, EP-Review: im Inneren gefangen“ weiterlesen

Tiny Moving Parts – For the Sake of Brevity / Fish Bowl, Single-Review: Mutter Natur ruft wieder

Tiny Moving Parts ist eine dieser Bands, die immer und immer wieder dasselbe Material veröffentlichen könnten, ohne bei ihren Fans auf Gegenwehr zu stoßen. Seit ihrem Debütalbum Waves Rise, Waves Recede… (2008) setzt das Trio auf eine allwetterfeste Mischung aus Math-Rock, Midwest-Emo und Pop-Punk, die sich um das präsente Tapping des Gitarristen und Sängers Dylan„Tiny Moving Parts – For the Sake of Brevity / Fish Bowl, Single-Review: Mutter Natur ruft wieder“ weiterlesen